Bitwise-CIO Matt Hougan hat davor gewarnt, dass der US-Kryptomarkt eine kritische Dreijahresphase durchlaufen könnte, falls der Clarity Act den Senat nicht passiert. Die Gesetzgebung, die im Juli 2025 vom Repräsentantenhaus genehmigt wurde, wird derzeit von Senatsausschüssen geprüft, wobei Debatten über Anlegerschutzmaßnahmen und regulatorische Bestimmungen andauern. Hougan betonte, dass die Kryptoindustrie ohne das Gesetz ihre Unentbehrlichkeit sowohl für den Alltag der Amerikaner als auch für das traditionelle Finanzsystem nachweisen muss. Hougan warnte, dass das Fehlen gesetzlicher Klarheit die derzeitige pro-krypto Regulierung anfällig für zukünftige Rückschritte machen könnte. Er hob hervor, dass die Branche die tatsächliche Anwendung von Technologien wie Stablecoins und tokenisierten Wertpapieren demonstrieren müsse. Die Situation wird mit den frühen regulatorischen Herausforderungen verglichen, denen Unternehmen wie Uber und Airbnb gegenüberstanden. Inzwischen sind interne Spannungen in der Branche aufgetaucht, wobei Citron Research den Coinbase-CEO Brian Armstrong beschuldigt, das Gesetz abzulehnen, um Geschäftsinteressen zu schützen, nachdem Coinbase seine Unterstützung für den Gesetzentwurf zurückgezogen hatte.