Bloomberg hat einen Leitartikel veröffentlicht, der Bedenken hinsichtlich der Bemühungen des US-Kongresses zur Schaffung eines regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte hervorhebt. Der Leitartikel warnt, dass diese Bemühungen ohne angemessene Befugnisse und Ressourcen für Bundesaufsichtsbehörden wie die SEC und die CFTC scheitern könnten. Der vorgeschlagene "Genius Act" zielt darauf ab, Stablecoins zu regulieren, steht jedoch vor Herausforderungen aufgrund fragmentierter Zuständigkeiten und gekürzter Budgets für die Regulierungsbehörden. Darüber hinaus könnte der "Clarity Act" die Befugnisse der SEC einschränken, indem die meisten Token als "digitale Waren" unter die Zuständigkeit der CFTC eingestuft werden, die mit einem Budget arbeitet, das nur ein Sechstel des Budgets der SEC beträgt.
Der Leitartikel weist auch auf die nahezu vollständige Auflösung des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) hin, was Bedenken hinsichtlich eines möglichen Anstiegs von Betrug und Kriminalität aufkommen lässt, falls die Kryptoindustrie unter schwacher Regulierung expandiert. Bloomberg fordert die SEC und die CFTC auf, zusammenzuarbeiten, um einheitliche, anpassungsfähige Handelsregeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen und sicherzustellen, dass die Regulierungsbehörden über ausreichende Befugnisse und Ressourcen verfügen.
Bloomberg-Kommentar warnt vor unzureichender US-Kryptoregulierung
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