BitMEX hat den Zusammenbruch einer einst profitablen Krypto-Arbitragestrategie aufgrund von Marktsättigung gemeldet. Die Strategie, die darauf abzielte, Preisunterschiede zwischen Spot-Assets und Perpetual Futures auszunutzen, verzeichnete einen drastischen Rückgang der Renditen, da automatisierte Handelssysteme den Markt überschwemmten. Bis Mitte 2024 fielen die annualisierten Renditen dieser Strategie unter 4 %, was niedriger ist als die Renditen von US-Staatsanleihen, und markiert damit eine bedeutende Verschiebung gegenüber früheren Erträgen, die in Bullenmärkten über 25 % lagen. Der Bericht hebt hervor, dass die weitverbreitete Anwendung dieser Strategie, insbesondere durch Projekte wie Ethena, zu einem Ungleichgewicht im Markt führte und die Finanzierungssätze an den großen Börsen zusammenbrechen ließ. Diese Entwicklung signalisiert eine Reifung des Kryptowährungsmarktes, der sich in Bezug auf Effizienz und reduzierte Arbitragemöglichkeiten stärker an traditionelle Finanzmärkte angleicht. Infolgedessen erkunden Händler nun alternative Strategien, wie z. B. Cross-Exchange-Arbitrage und neue Derivateprodukte, um in diesem sich entwickelnden Umfeld Renditen zu erzielen.