Bithumb, die zweitgrößte Kryptowährungsbörse Südkoreas, setzt sich trotz erheblicher regulatorischer Herausforderungen für die Wiederwahl von CEO Lee Jae-won für eine weitere zweijährige Amtszeit ein. Der Vorschlag wird auf der Hauptversammlung der Aktionäre am 31. März vorgestellt. Die Börse wurde kürzlich von der Koreanischen Finanzaufsichtsbehörde mit einer sechsmonatigen Aussetzung bestimmter Geschäftstätigkeiten und einer Geldstrafe von 36,8 Milliarden Won wegen angeblicher Verstöße gegen die Geldwäschebekämpfung belegt. Darüber hinaus steht Bithumb unter Beobachtung, weil während einer Werbekampagne versehentlich 620.000 Bitcoins verteilt wurden, und wird wegen der Weitergabe von Orderbüchern an ausländische Plattformen untersucht, was die Erneuerung der Lizenz als Anbieter von virtuellen Vermögenswerten beeinträchtigen könnte.