Bithumb hat sich nach einem Zahlungsfehler entschuldigt und dabei ein Versagen bei der Aufrechterhaltung von Stabilität und Integrität eingeräumt. Das Unternehmen kooperiert mit der Untersuchung der Finanzaufsichtsbehörde und hat Maßnahmen angekündigt, um zukünftige Fehler zu verhindern. Dazu gehören die Stärkung der Vermögensüberprüfung, die Verbesserung der mehrstufigen Zahlungsprozesse, die Verbesserung der KI-Systeme zur Transaktionsüberwachung und die Beauftragung externer Prüfungen. Bithumb hat sich verpflichtet, betroffene Kunden zu entschädigen und schätzt die Verluste auf etwa 100 Millionen KRW. Die Entschädigung umfasst die vollständige Rückerstattung zuzüglich 10 % für Panikverkäufe während des Vorfalls, 20.000 KRW für alle Nutzer, die während des Ereignisses auf die Plattform zugegriffen haben, sowie sieben Tage lang keine Transaktionsgebühren. Zusätzlich wird ein Kundenschutzfonds in Höhe von 10 Milliarden KRW eingerichtet, um Vermögenswerte bei zukünftigen Vorfällen zu schützen.