Matt Crosby, der leitende Analyst von Bitcoin Magazine Pro, argumentiert, dass der traditionelle vierjährige Zyklus von Bitcoin für Händler möglicherweise nicht mehr als verlässlicher Rahmen dient. Crosby hebt hervor, dass strukturelle Veränderungen im Angebot, die institutionelle Nachfrage und die makroökonomische Liquidität inzwischen einflussreicher sind als der durch das Halving getriebene Zyklus. Da bereits über 95 % des gesamten Bitcoin-Angebots ausgegeben wurden, hat die Wirkung der Halvings abgenommen, was auf eine Verschiebung der Marktdynamik hindeutet. Crosby verweist auf eine bedeutende Akkumulation durch große Treasury-Käufer und Spot-Bitcoin-ETFs, die Bitcoin in Raten erwerben, die die tägliche Inflation übersteigen. Er betont die Bedeutung von Liquidität und makroökonomischen Bedingungen gegenüber kalenderbasierten Zyklen und stellt die starke Korrelation von Bitcoin mit der globalen Liquidität und dem S&P 500 heraus. Crosby hinterfragt zudem die Relevanz der Saisonalität im Wahlzyklus und schlägt vor, dass das Marktverhalten von Bitcoin zunehmend von On-Chain- und makroökonomischen Indikatoren beeinflusst wird. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag der Bitcoin-Kurs bei 78.144 US-Dollar.