Der aktuelle Marktzyklus von Bitcoin zeigt laut Alex Thorn, Leiter der Forschung bei Galaxy Digital, eine deutlich geringere Volatilität und Wachstumspotenzial im Vergleich zu früheren Zyklen. Thorns Analyse hebt hervor, dass Bitcoin am 5. Oktober 2025 mit über 125.000 US-Dollar ein Allzeithoch erreichte, was jedoch nur eine Steigerung von 97 % gegenüber dem Halving-Preis von etwa 63.000 US-Dollar im Jahr 2024 darstellt. Dies steht im starken Gegensatz zu früheren Zyklen, in denen Bitcoin Gewinne von 9.294 % im Jahr 2012, 2.950 % im Jahr 2016 und 761 % im Jahr 2020 verzeichnete. Die Studie legt nahe, dass sich die traditionellen Marktdynamiken verändern, wobei der Bitcoin-Preis weniger von der Theorie des vierjährigen Halving-Zyklus beeinflusst wird. Zack Wainwright, Forschungsanalyst bei Fidelity Digital Assets, stellt fest, dass die Bullenzyklen von Bitcoin zwar seltener geworden sind, die Schwere der Rückgänge jedoch ebenfalls abgenommen hat. Im jüngsten Zyklus markiert der Rückgang von Bitcoin von seinem Höchststand auf 60.000 US-Dollar einen Verlust von etwa 50 %, verglichen mit 80-90 % in früheren Bärenmärkten.