Der Bitcoin-Preis fiel am 1. Juli auf 57.800 US-Dollar, was den niedrigsten Stand seit Oktober 2024 markiert und eine Korrektur von 50 % gegenüber dem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar darstellt. Der Marktangstindex liegt bei 17, was auf extreme Angst hinweist. Ethereum bleibt nahe bei 1.600 US-Dollar, während Solana zehn aufeinanderfolgende monatliche Rückgänge verzeichnet hat. Der Nasdaq und der S&P 500 schwanken weiterhin auf hohem Niveau.
Die schlechte Performance von Bitcoin wird auf erhebliche Nettoabflüsse aus Spot-ETFs und unerfüllte Erwartungen an Zinssenkungen zurückgeführt. Seit Mai haben Bitcoin-Spot-ETFs nur an neun Tagen Nettozuflüsse verzeichnet, wobei die täglichen Nettozuflüsse 140 Millionen US-Dollar nicht überschreiten. An mehreren Tagen überstiegen die Nettoabflüsse 600 Millionen US-Dollar, was den Verkaufsdruck erhöht. Darüber hinaus erwartet der Markt, dass die Federal Reserve die Zinssätze beibehält oder erhöht, was Bargeld und Anleihen attraktiver macht als risikoreiche Anlagen wie Bitcoin.
Analysten prognostizieren, dass der Boden von Bitcoin zwischen 46.000 und 54.000 US-Dollar liegen könnte, wobei einige erwarten, dass der Bärenmarkt bis Oktober-Dezember 2026 endet. Das Fehlen von Zuflüssen und makroökonomische Unsicherheiten deuten jedoch darauf hin, dass der echte Boden möglicherweise noch nicht erreicht ist. Daten von Polymarket zeigen eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in diesem Jahr unter 40.000 US-Dollar fällt.
Bitcoin erreicht neuen Tiefststand seit 2024 angesichts von Marktangst und ETF-Abflüssen
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