Der Bitcoin-Preis steht unter Druck, da Long-Positionen im Wert von 6,83 Milliarden US-Dollar liquidiert werden könnten, falls der Preis um 5.000 US-Dollar fällt. Dieses Risiko wird durch jüngste makroökonomische Faktoren und nachlassende institutionelle Nachfrage verstärkt. Die Regierung von Bhutan erhöhte den Angebotsdruck, indem sie Bitcoin im Wert von 287 Millionen US-Dollar verkaufte, während an US-Börsen gelistete Spot-ETFs Nettoabflüsse von 490 Millionen US-Dollar verzeichneten, was auf ein geringeres Anlegervertrauen hinweist. Die Abhängigkeit des Marktes von Derivaten statt von Spot-Nachfrage hat die Volatilität erhöht, wobei die Aktivitäten im Futures-Markt die jüngsten Kursbewegungen antreiben. Steigende Inflation und Anleiherenditen belasten risikoreiche Anlagen zusätzlich und lenken Kapital von Kryptowährungen ab. Während Bitcoin darum kämpft, das Niveau von 78.000 US-Dollar zurückzuerobern, droht das Potenzial für groß angelegte Liquidationen, die die Abwärtsdynamik kurzfristig beschleunigen könnten.