Bitcoin Exchange Traded Funds (ETFs) halten trotz des Preisrückgangs von Bitcoin auf 60.000 US-Dollar von einem Höchststand von über 126.000 US-Dollar Anfang Oktober weiterhin Vermögenswerte in Höhe von 85 Milliarden US-Dollar. Die 11 Spot-Bitcoin-ETFs in den USA verzeichneten nur Nettoabflüsse von 8,5 Milliarden US-Dollar, was über 6 % des Bitcoin-Angebots entspricht. Analysten führen diese Widerstandsfähigkeit eher auf Market Maker und Arbitrageure als auf langfristige Inhaber zurück. Markus Thielen von 10x Research stellt fest, dass die strukturelle Natur des ETF-Besitzes von Market Makern und auf Arbitrage fokussierten Hedgefonds dominiert wird, die abgesicherte, nicht-direktionale Positionen halten. Berichte zeigen, dass 55 % bis 75 % des IBIT-ETFs von BlackRock, der mit 61 Milliarden US-Dollar bewertet wird, von diesen Akteuren gehalten werden. Market Maker und Arbitrage-Hedgefonds zielen darauf ab, von Geld-Brief-Spannen und Preisunterschieden zu profitieren und halten eine marktneutrale Position, um Risiken durch Preisvolatilität zu vermeiden. Thielen hob auch eine Verringerung der Exponierung der Market Maker um 1,6 bis 2,4 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal hervor, was eine nachlassende spekulative Nachfrage widerspiegelt.