Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) haben seit ihrer Einführung am 10. Januar 2024 Nettozuflüsse von 56,63 Milliarden US-Dollar verzeichnet, was eine bedeutende Verschiebung der Marktdynamik markiert. Die Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs durch die SEC ermöglichte es Bitcoin, sich in traditionelle Finanzsysteme zu integrieren und bot einen institutionellen Vertriebskanal, der die Käuferbasis neu gestaltet hat. Diese Entwicklung hat einen breiteren Zugang zu Bitcoin ermöglicht und Investoren durch vertraute Finanzstrukturen wie Broker und Rentenkonten angezogen. Die Einführung von Bitcoin-ETFs führte auch zu einer erheblichen Umschichtung von Mitteln, wobei 62,65 Milliarden US-Dollar in neue Produkte wie BlackRocks IBIT flossen, während bei älteren Produkten wie Grayscales GBTC Abflüsse von 25,41 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen waren. Dieser Übergang unterstreicht die Präferenz des Marktes für neuere, liquidere und kosteneffizientere Anlagevehikel. Die ETF-Ära hat nicht nur die Liquidität erhöht, sondern auch einen Rahmen für die zukünftige Verteilung von Krypto-Assets geschaffen und damit einen Präzedenzfall dafür gesetzt, wie digitale Vermögenswerte in traditionellen Märkten in großem Maßstab verpackt und gehandelt werden können.