Bitcoin-Entwickler sind in eine Debatte über BIP-110 verwickelt, eine vorgeschlagene Regeländerung, die die Nutzung der Blockchain zur Speicherung nicht-monetärer Daten einschränken könnte. Der Vorschlag, der darauf abzielt, die Speicherung von Bildern und Texten auf der Bitcoin-Blockchain zu begrenzen, hat unter Entwicklern Kontroversen ausgelöst. BIP-110 würde den Datenplatz pro Transaktion auf 256 Bytes reduzieren und damit die derzeitige Methode, die von Inschriften verwendet wird – einer Technologie ähnlich den NFTs – effektiv blockieren. Diese Regel wäre vorübergehend, würde ein Jahr dauern und erfordert die Zustimmung der Miner zur Aktivierung.
Trotz geringer Unterstützung, da nur 1 % der Miner den Vorschlag unterstützen, könnte BIP-110 dennoch Anfang August aktiviert werden, was möglicherweise zu einer Spaltung des Bitcoin-Netzwerks führen würde. Die Entwickler von Ordinals haben bereits eine Umgehungslösung entwickelt, um die Datenspeicherung fortzusetzen, falls die Regel verabschiedet wird. Die Debatte wirft eine grundlegende Frage über den Zweck von Bitcoin auf: Sollte es auf monetäre Transaktionen beschränkt sein oder für breitere Anwendungen offenstehen? Das Ergebnis dieses Streits könnte die zukünftige Funktionalität und die Dynamik der Bitcoin-Community erheblich beeinflussen.
Bitcoin-Entwickler streiten über BIP-110-Vorschlag, der die Nutzung der Blockchain beeinflusst
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
