Bitcoin nähert sich einer kritischen Kostenbasis für langfristige Inhaber, die derzeit auf 38.900 US-Dollar geschätzt wird, während der Preis der Kryptowährung weiter sinkt. Analysten, darunter auch 'Darkfost' von CryptoQuant, heben hervor, dass langfristige Inhaber schrumpfende Gewinne verzeichnen, die jetzt im Durchschnitt bei 74 % liegen. Historische Muster deuten darauf hin, dass Bärenmärkte oft Preise unter diese Kostenbasis fallen sehen, was eine Kapitulationsphase mit realisierten Verlusten von etwa 20 % auslöst. Aktuelle Daten von Glassnode zeigen, dass der 90-Tage-Gleitdurchschnitt des realisierten Gewinn-/Verlustverhältnisses unter 1 gefallen ist, was auf einen Übergang in eine Verlustrealisierungsphase hinweist. Dieser Trend wird voraussichtlich mindestens sechs Monate anhalten. Der Analyst James Check bemerkte, dass Bitcoin kurz davor steht, fünf aufeinanderfolgende monatliche Rückgänge zu verzeichnen, mit erheblicher Volatilität und überverkauften Bedingungen. Inzwischen hat der Verlustbestand von Bitcoin 10 Millionen Münzen erreicht, wobei 50 % des umlaufenden Angebots im Verlust sind, was auf einen möglichen Tiefpunkt des Bärenmarktes hindeutet. Trotz einer kleinen Erholung an den asiatischen Märkten, wo Bitcoin kurzzeitig um 2.000 US-Dollar auf 66.000 US-Dollar stieg, bleibt die bärische Stimmung stark. Die jüngste Kursbewegung hat ein weiteres tieferes Hoch gebildet, wobei 60.000 US-Dollar weiterhin als Unterstützung für weitere Rückgänge fungieren.