Die Polizei des Baskenlandes (Ertzaintza) in Spanien hat einen deutlichen Anstieg der kriminellen Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen gemeldet, mit 541 untersuchten Fällen im Jahr 2025. Viele dieser Fälle befinden sich noch in der Untersuchung, da die Behörden ihre Bemühungen zur Bekämpfung der zunehmenden Bedrohung verstärken. Um dem entgegenzuwirken, hat die Polizei eine 26-köpfige Cybercrime-Einheit eingerichtet und sich mit fortschrittlichen Werkzeugen ausgestattet, um Transaktionen über mehrere Blockchain-Netzwerke hinweg zu überwachen. Die laufenden Ermittlungen umfassen 13 Verdachtsfälle von Kryptowährungsbetrug und 2 Verdachtsfälle von Geldwäsche sowie Vorfälle von Steuerhinterziehung und illegalen Einkäufen. Die Behörden haben die Öffentlichkeit vor Betrügern gewarnt, die sich in sozialen Medien wie Instagram als Freunde und Familienmitglieder ausgeben, betrügerische Anlageberatung anbieten und Opfer dazu verleiten, schädliche Anwendungen zu installieren, die Geräte aus der Ferne steuern können, was zum Diebstahl von Kryptowährungs-Wallets und Bankkonten führt.