Binance hat eine Compliance-Erklärung veröffentlicht, in der es auf Medienberichte über seine Beteiligung an Iran-verbundenen Geldflüssen eingeht und dabei Ungenauigkeiten in der Berichterstattung hervorhebt. Das Unternehmen gab bekannt, dass seine Untersuchung ein komplexes Netzwerk von Geldern in Asien und dem Nahen Osten aufdeckte, die ursprünglich von regulierten Stablecoin-Emittenten und einem digitalen Zahlungsdienst aus Singapur stammten. Etwa 126,1 Millionen US-Dollar wurden über mehrere Wallets auf Iran-verbundene Konten transferiert, davon etwa 24,1 Millionen US-Dollar, die mit der iranischen Revolutionsgarde in Verbindung stehen. Binance stellte klar, dass diese Gelder weder auf seiner Plattform entstanden noch dort endeten. Nach der Identifizierung verdächtiger Aktivitäten deaktivierte die Börse die betreffenden Konten und meldete diese den Strafverfolgungsbehörden. Binance bestritt zudem, dass Mitarbeiter im Zusammenhang mit Compliance-Untersuchungen entlassen wurden. Das Unternehmen betonte, dass seine Compliance-Maßnahmen die Risiken im Zusammenhang mit Sanktionen erheblich reduziert haben und bestätigte seine fortlaufende Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden.