Der Gouverneur der Bank von Korea, Lee Chang-yong, hat Bedenken hinsichtlich der potenziellen Risiken eines an den Won gebundenen Stablecoins geäußert und dabei die Bedrohungen für die Finanzstabilität und Kapitalverkehrskontrollen hervorgehoben. Auf dem Asian Financial Forum betonte Lee das Risiko, dass ein solcher digitaler Vermögenswert die nationale monetäre Souveränität untergraben könnte, indem er Kapitalflucht durch strategische Kombinationen mit an den US-Dollar gebundenen Stablecoins erleichtert.
Gouverneur Lee warnte, dass ein an den Won gebundener Stablecoin es den Nutzern ermöglichen könnte, Won in digitale Vermögenswerte umzuwandeln, diese gegen Dollar-Stablecoins zu tauschen und Kapital mit minimaler Aufsicht ins Ausland zu transferieren. Dies könnte bestehende Vorschriften zum Kapitalabfluss infrage stellen und die Geldpolitik erschweren. Lee wies auch auf die zunehmende Komplexität der Regulierung von Stablecoins hin, da Nichtbanken-Emittenten wie Technologieunternehmen und DAOs in den Markt eintreten und die regulatorischen Zuständigkeiten fragmentieren.
Die vorsichtige Haltung Südkoreas steht im Einklang mit globalen Bemühungen zur Regulierung von Stablecoins, wie sie in der MiCA-Verordnung der EU und ähnlichen Initiativen in den USA und Großbritannien zu sehen sind. Die Äußerungen von Gouverneur Lee spiegeln den proaktiven Ansatz Südkoreas wider, die Finanzstabilität angesichts der sich entwickelnden Kryptowährungslandschaft zu gewährleisten.
Bank of Korea warnt vor Risiken von an den Won gebundenen Stablecoins
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