John Nahas, CEO von Avalanche, betonte die Verschiebung des Blockchain-Netzwerks hin zu Unternehmensinfrastrukturen und positionierte Avalanche als ein Geschäftswerkzeug statt als ein Krypto-Produkt. In einem Gespräch bei CoinDesk’s Gen C hob Nahas die Notwendigkeit maßgeschneiderter Blockchain-Lösungen hervor, die Compliance-, geografische und operative Anforderungen erfüllen. Er verglich Avalanches Ansatz mit WordPress, das es Unternehmen ermöglicht, ihre eigenen Blockchains einfach "hochzufahren". Nahas stellte fest, dass sich Avalanches Strategie von allgemeinen Krypto-Narrativen entfernt hat und sich stattdessen auf "für Unternehmen gebaut" und eingebettete Finanzlösungen konzentriert. Das neu gebrandete "Avalanche L1s"-Modell unterstützt Unternehmen dabei, souveräne Blockchains mit individuellen Validatoren und Regeln zu betreiben. Mit über 70 aktiven L1s und einem Ziel von 200 bis zum Jahresende verarbeitet Avalanche täglich etwa 40 Millionen Transaktionen über verschiedene Chains hinweg. Nahas argumentierte, dass die Zukunft von Krypto darin liegt, greifbare Geschäftsergebnisse zu liefern, wie schnellere Zahlungen und tokenisierte Vermögenswerte, anstatt spekulativen Token-Handel.