Die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) hat regulatorische Schlupflöcher im Bereich Kryptowährungen als erhebliches Risiko für das Jahr 2026 identifiziert. Die Behörde äußerte Bedenken hinsichtlich der schnell wachsenden Krypto-, Zahlungs- und KI-Unternehmen, die am Rande der Regulierung operieren und Verbraucher potenziell unlizenzierter Beratung und irreführender Praktiken aussetzen. Diese Warnung fällt mit Australiens Fortschritten beim Gesetzesentwurf zur Änderung des Companies Act (Digital Assets Framework) 2025 zusammen, der einen regulatorischen Rahmen für Unternehmen schaffen soll, die digitale Vermögenswerte von Kunden verwalten, und eine australische Finanzdienstleistungslizenz vorschreibt. ASIC stellte fest, dass einige Unternehmen zwar legal außerhalb der aktuellen Vorschriften agieren, andere diese jedoch absichtlich umgehen, was die regulatorische Unsicherheit erhöht.