Lorenzo Valente, Forschungsdirektor bei ARK Invest, äußerte Skepsis gegenüber dem neu gestarteten Stablecoin-Projekt Open USD, das von über 500 Unternehmen unterstützt wird, darunter Visa, Stripe, Mastercard, BlackRock und Coinbase. Valente argumentiert, dass Open USD aufgrund der etablierten Netzwerkeffekte bestehender Stablecoins wie USDC und USDT vor erheblichen Herausforderungen steht, um eine Skalierung zu erreichen. Er hebt die inhärenten Nachteile bei der Entscheidungsfindung eines großen Konsortiums sowie die erhöhten regulatorischen und kartellrechtlichen Risiken hervor, die mit dem Wachstum des Projekts einhergehen.
Valente kritisiert auch das Wirtschaftsmodell, die Erträge aus den Reserven an die Partner zurückzugeben, da er glaubt, dass dies den Emittenten mit unzureichendem Kapital für die Deckung der Betriebskosten zurücklassen wird. Er stellt fest, dass viele Teilnehmer ihre Einsätze absichern, wobei Unternehmen wie Stripe und Coinbase eigene Interessen an bestehenden Zahlungssystemen und Stablecoins haben. Valente vergleicht Open USD mit einem DAO-Experiment und deutet an, dass dessen dezentrale Eigentümerschaft zu einem Mangel an Verantwortlichkeit führen könnte, im Gegensatz zur Agilität der aktuellen Betreiber, die keinen Konsens einer großen Gruppe benötigen.
ARK Invest Direktor kritisiert die Lebensfähigkeit von Open USD
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