Eine Umfrage von Anthropic unter 81.000 Claude-Nutzern zeigt, dass eine verstärkte Ausführung von KI-Aufgaben mit zunehmenden Sorgen um den Arbeitsplatzverlust einhergeht. Arbeitnehmer in den am stärksten von KI betroffenen 25 % der Rollen äußerten dreimal so viele Bedenken wie diejenigen in den am wenigsten betroffenen 25 %. Befragte in der frühen Karrierephase zeigten mehr Angst als erfahrene Fachkräfte. Trotz dieser Bedenken lag der durchschnittliche Produktivitätswert bei 5,1 von 7, wobei 48 % erweiterte Fähigkeiten und 40 % eine erhöhte Geschwindigkeit als Vorteile angaben. Interessanterweise berichteten sowohl hoch- als auch niedrigverdienende Rollen von erheblichen Produktivitätssteigerungen, wobei einige Niedrigverdiener KI für Nebentätigkeiten nutzten. Es entstand jedoch ein Paradoxon: Diejenigen, die die stärkste KI-getriebene Beschleunigung erfuhren, fürchteten auch am meisten um ihre Arbeitsplätze. Anthropic vermutet, dass dies auf die verkürzten Aufgabenbearbeitungszeiten zurückzuführen ist, die die Lebensfähigkeit der Rolle potenziell untergraben. Die Umfrage ergab auch, dass nur 60 % der Befragten in der frühen Karrierephase das Gefühl hatten, von den Vorteilen der KI zu profitieren, verglichen mit 80 % der erfahrenen Fachkräfte. Anthropic warnt, dass die Stichprobe möglicherweise zu positiven Ergebnissen neigt, was weitere Forschung erforderlich macht.