Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des National Bureau of Economic Research (NBER) zeigt, dass fast 90 % von 6.000 Führungskräften aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien in den letzten drei Jahren keinen signifikanten Einfluss von KI auf Beschäftigung oder Produktivität feststellen konnten. Trotz dessen gab es im Technologiesektor im ersten Quartal 2026 insgesamt 78.557 Entlassungen, von denen 47,9 % auf KI und Workflow-Automatisierung zurückzuführen sind. Das Paradoxon, dass KI als wenig einflussreich wahrgenommen wird, aber dennoch erhebliche Entlassungen verursacht, wird mit dem "Solow-Paradoxon" des Computerzeitalters verglichen. Obwohl 250 Milliarden Dollar in KI investiert wurden, berichten laut der Global CEO Survey 2026 von PwC nur 12 % der CEOs von finanziellen Gewinnen durch KI. Experten vermuten, dass die tatsächlichen Produktivitätsvorteile der KI erst in weiteren 6 bis 12 Monaten sichtbar werden, da Unternehmen die Übergangsphase durchlaufen.