Jüngste US-Maßnahmen gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die Debatten über Venezuelas angebliche Bitcoin-Reserven neu entfacht. Der investigative Journalist Bradley Hope schlug vor, dass Venezuela möglicherweise Gold in Bitcoin umgewandelt hat und dabei bis zu 600.000 BTC angesammelt haben könnte, was einem Wert von etwa 60 Milliarden US-Dollar entspricht. Große Blockchain-Analysefirmen haben jedoch keine On-Chain-Beweise gefunden, die diese Behauptung stützen.
Hopes Schätzung basiert auf mathematischen Berechnungen der Goldverkäufe Venezuelas seit 2018 und nicht auf On-Chain-Daten. Frank Weert von Whale Alert betonte die Notwendigkeit von „sehr starken Beweisen“, um solche Behauptungen zu untermauern, und wies darauf hin, wie schwierig es sei, einen so großen Bitcoin-Bestand vor der Blockchain-Analyse zu verbergen. Trotz dieser Zweifel ist Venezuela bei der Einführung von Kryptowährungen aktiv, hat den Petro eingeführt und nutzt Krypto für Energie- und grenzüberschreitende Transaktionen. Dennoch bleibt das Ausmaß der offiziellen Krypto-Bestände unklar, da es keine Bestätigung von Firmen wie Arkham, Chainalysis und Elliptic gibt.
Analyst:innen hinterfragen Venezuelas angeblichen Besitz von 600.000 BTC
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