Algorand hat eine umfassende Post-Quantum-Ledger-Strategie angekündigt, die darauf abzielt, die Kontrolle über Konten gegen potenzielle Bedrohungen durch Quantencomputing zu sichern, wobei speziell Schwachstellen angesprochen werden, die durch Shor- und Grover-Algorithmen aufgedeckt wurden. Die Initiative baut auf der Einführung von State Proofs im Jahr 2022 und einem Meilenstein im Jahr 2025 auf, der die Falcon-basierte Transaktionsautorisierung im MainNet umfasst. Der Fokus liegt nun darauf, aktive Konten zu sichern, mit unterschiedlichen Migrationspfaden für Einzel-Signatur-, Logic-Signatur-, Anwendungs- und Mehrfach-Signatur-Konten. Die Strategie betont die Notwendigkeit, das bestehende Ledger zu schützen, indem quantenanfällige Kontrollpfade aus allen Kontotypen entfernt werden. Algorand plant die Implementierung der Falcon-Kontoabstraktion, die es Nutzern ermöglicht, Falcon-gesteuerte Konten zu erstellen oder bestehende Ed25519-Konten neu zu verschlüsseln. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Adressen zu erhalten und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. Der Fahrplan sieht eine schrittweise, freiwillige Migration zu nativen Post-Quantum-Konten vor, um Kompatibilität und operative Akzeptanz zu gewährleisten, ohne bestehende Anwendungen oder Governance-Strukturen zu stören.