Achtundvierzig Rechtsgebiete haben mit der Erfassung von Kryptowährungstransaktionsdaten im Rahmen des Crypto Asset Reporting Framework (CARF) der OECD begonnen, mit dem Ziel, die Steuergerechtigkeit zu verbessern. Ab dem 1. Januar 2026 sind Krypto-Dienstleister, einschließlich Börsen, Makler und bestimmte DeFi-Plattformen, verpflichtet, Daten über Krypto-zu-Fiat-Handel, Token-Swaps und Wallet-Transfers zu sammeln. Diese Initiative soll die Transparenzstandards des traditionellen Bankwesens widerspiegeln und darauf abzielen, Untererfassung zu reduzieren und die Einhaltung zu verbessern. Die erste Gruppe von Rechtsgebieten wird diese Daten im Jahr 2027 zu teilen beginnen, während eine zweite Gruppe von 27 Ländern, darunter Australien, Kanada und die Schweiz, ab dem 1. Januar 2027 mit der Datenerfassung beginnt, um sie 2028 auszutauschen. Das CARF-Rahmenwerk schreibt vor, dass Dienstleister verifizierte Nutzerdaten und Transaktionsinformationen, einschließlich Steuerzahlerkennungen, sammeln, um eine umfassende Abdeckung der Kryptoaktivitäten zu gewährleisten. Das Vereinigte Königreich hat seine Meldepflichten bereits ausgeweitet, wobei die Strafen bei Nichtbefolgung bis zu 300 Pfund pro Nutzer betragen.