Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung der Quantenanfälligkeit im XRP Ledger (XRPL) ergab, dass etwa 300.000 Konten mit insgesamt 2,4 Milliarden XRP sicher bleiben, da ihre öffentlichen Schlüssel durch ausgehende Transaktionen nicht offengelegt wurden. Diese Überprüfung, die rund 7,8 Millionen XRPL-Konten umfasste, identifizierte nur zwei ruhende Konten mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln, die zusammen 21 Millionen XRP halten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Quantenexposition von XRP begrenzt ist, wobei verwundbare Konten nur 0,03 % der gesamten XRP-Versorgung ausmachen. Die Kontostruktur des XRPL bietet einen gewissen Schutz vor Quantenbedrohungen, da die meisten aktiven XRP-Inhaber Schlüssel rotieren können, ohne die Wallet-Adressen zu ändern. Diese Flexibilität steht im Gegensatz zu Bitcoin, bei dem ältere Wallets aufgrund offengelegter öffentlicher Schlüssel anfälliger für Quantenangriffe sein können. Die Entwickler des XRPL testen aktiv post-quantum Werkzeuge auf AlphaNet, einschließlich ML-DSA, um die Sicherheit mit dem Fortschreiten der Quantencomputing-Technologie zu verbessern.