Zondacrypto befindet sich in einer sich verschärfenden Krise, da CEO Przemysław Kral nach Israel geflohen ist, nachdem Vorwürfe von finanziellem Fehlverhalten und fehlenden Vermögenswerten erhoben wurden. Nutzer haben von blockierten Auszahlungen berichtet, wobei die Verluste der Kunden möglicherweise 100 Millionen US-Dollar übersteigen. Die Situation hat sich nach Krals Abreise aus Polen verschärft, was die rechtlichen Verfahren aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft erschwert. Die Behörden untersuchen das Verschwinden von etwa 4.500 Bitcoin, die aufgrund fehlender privater Schlüssel weiterhin unzugänglich sind. Diese Schlüssel wurden Berichten zufolge vom Gründer Sylwester Suszek kontrolliert, der 2022 verschwunden ist und nun als möglicherweise getötet gilt. Dies hat die Liquiditätsprobleme und die Frustration der Nutzer verschärft, da die Börse nicht auf einen erheblichen Teil ihrer Bestände zugreifen kann. Die Untersuchung von Zondacrypto wurde ausgeweitet und umfasst nun auch Versäumnisse in der Unternehmensführung sowie mögliche politische Verbindungen, wobei Blockchain-Daten seit Mitte 2024 einen Verlust von 99 % der Wallet-Bilanzen anzeigen. Ermittler prüfen, ob die Plattform die Nutzer hinsichtlich der Sicherheit der Vermögenswerte in die Irre geführt hat, während der regulatorische Druck auf die Börse zunimmt.