XTB, ein polnisches Online-Brokerage-Unternehmen, hat bekannt gegeben, dass seine Pläne zur Ausweitung des Kryptowährungshandels in Polen durch eine regulatorische Blockade behindert werden. Das Unternehmen nannte das Versäumnis des Landes, sich an die EU-Verordnung über den Markt für Krypto-Assets (MiCA) anzupassen, als erhebliches Hindernis. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat die notwendige Gesetzgebung zweimal mit seinem Veto belegt, wodurch die Expansionspläne von XTB in der Schwebe bleiben. Finanzaufsichtsbehörden haben gewarnt, dass lokale Institutionen bis zum 1. Juli Lizenzen aus anderen EU-Ländern erwerben müssen, um weiterhin Kryptowährungsdienste anbieten zu können. Als Reaktion darauf erwägt XTB, eine Lizenz in Zypern zu beantragen, räumt jedoch ein, dass dieser Schritt die Kundenakquise und Marketingbemühungen in Polen schwächen könnte.