XRP zeigt eine deutlich geringere Anfälligkeit für Quantenbedrohungen als Bitcoin, da nur 0,03 % seines Bestands in Wallets mit offen gelegten öffentlichen Schlüsseln liegen. Dies steht im starken Gegensatz zu Bitcoin, bei dem bis zu 37 % seines Bestands aufgrund von Adresswiederverwendung und strukturellen Faktoren verwundbar sein könnten. Das Design von XRP, das Schlüsselrotation ermöglicht und keine Offenlegung des öffentlichen Schlüssels vor der Ausgabe erfordert, erhöht seine Sicherheit gegenüber potenziellen Quantenbedrohungen.
Laut dem XRPL-Validator Vet befinden sich etwa 21 Millionen XRP in Wallets mit exponierten öffentlichen Schlüsseln, die hauptsächlich zu inaktiven Wal-Konten gehören. Im Gegensatz dazu bleiben rund 300.000 XRP-Konten mit 2,4 Milliarden XRP unexponiert und behalten standardmäßig einen "quanten-sicheren" Status bei. Bitcoin hingegen ist aufgrund seiner Transaktionsstruktur stärker exponiert, wobei frühe P2PK-Ausgänge und wiederverwendete Adressen zu potenziellen Schwachstellen beitragen.
Trotz dieser Unterschiede betonen Experten, dass aktuelle Quantenbedrohungen theoretisch bleiben, da kein existierender Quantencomputer die Blockchain-Kryptographie kompromittieren kann. Sowohl XRP als auch Bitcoin operieren weiterhin ohne unmittelbare Bedrohungsbedenken, wobei die integrierten Sicherheitsfunktionen von XRP, wie Schlüsselrotation und Treuhand, zusätzlichen Schutz bieten.
XRP zeigt geringere Quantenexposition im Vergleich zu Bitcoin
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