XCENA, ein Chip-Startup mit Niederlassungen in Südkorea und den Vereinigten Staaten, hat in einer Finanzierungsrunde der Serie B 135 Millionen US-Dollar eingesammelt und damit seine Bewertung auf 570 Millionen US-Dollar erhöht. Das Unternehmen, das von ehemaligen Führungskräften von Samsung und SK Hynix mitbegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Engpässe im AI-Speicher zu beheben, indem einige Rechenaufgaben näher an den Speicher verlagert werden, um so Latenzzeiten und Stromverbrauch zu reduzieren. Der Prototyp-Chip von XCENA, MX1, verbindet sich über CXL mit CPUs und ist darauf ausgelegt, Datenverarbeitungsaufgaben wie Vorverarbeitung und Cache-Management zu optimieren.
Das Unternehmen plant, die Massenproduktion seiner Chips bis Ende 2026 zu starten und richtet sich dabei hauptsächlich an Hyperscale-Cloud-Anbieter als Hauptkunden. Der Ansatz von XCENA könnte potenziell Arbeitslasten von mehreren Servern auf einen einzigen Server konsolidieren, was erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Die Finanzierungsrunde wurde von Altinum und IMM Investment angeführt, mit Beteiligung von Corstone Asia und bestehenden Investoren. XCENA prüft zudem weitere Finanzierungsmöglichkeiten mit internationalen Investoren.
XCENA sichert sich 135 Mio. USD in Serie B zur Bewältigung von KI-Speicherproblemen
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