World Liberty Financial, ein mit der Familie Trump verbundenes Krypto-Unternehmen, hat über das DeFi-Protokoll Dolomite bedeutende Transaktionen durchgeführt, was Bedenken hinsichtlich Insiderzugangs und potenzieller Risiken für andere Einleger aufwirft. Am 8. Februar hat die Schatzkammer von WLFI 14 Millionen USD1, ihren Stablecoin, als Sicherheit in Dolomite hinterlegt und 11,4 Millionen USDC geliehen. Darauf folgte eine Überweisung von 11,45 Millionen USDC an eine Coinbase Prime-Adresse. Nachfolgende Transaktionen beinhalteten große Einlagen von WLFI-Token in Dolomite, wobei nun 1,99 Milliarden WLFI als Sicherheit verwendet werden, was zu Stablecoin-Darlehen in Höhe von 31,4 Millionen Dollar führt. Die Beteiligung von Dolomites Mitbegründer Corey Caplan, der auch Berater von WLFI ist, verstärkt die Aufmerksamkeit. Die Aktivitäten von WLFI haben zu einer hohen Liquiditätskonzentration innerhalb von Dolomite geführt, wobei WLFI 55 % der gesamten Liquidität des Protokolls ausmacht. Die Bedenken werden durch die hohe Auslastungsquote von 93 % im USD1-Pool verstärkt, was die Abhebungen für gewöhnliche Einleger einschränken könnte. Zudem stellt die begrenzte Markttiefe der WLFI-Token ein Risiko für erhebliche Preisrückgänge dar, falls Liquidationsmechanismen ausgelöst werden. Kürzliche Bewegungen von 3 Milliarden WLFI-Token zu einer Gnosis Safe Proxy-Wallet verkomplizieren die Situation weiter, da ihr Ziel noch unklar ist.