Ein Forschungsbericht von Amberdata weist darauf hin, dass der WLFI-Token, der mit der Familie Trump in Verbindung steht, als Frühwarnsignal für den Krypto-Marktabsturz am 10. Oktober letzten Jahres gedient haben könnte. Der Bericht hebt hervor, dass WLFI fünf Stunden vor einem massiven Liquidationsereignis im Wert von 6,93 Milliarden US-Dollar stark zu fallen begann, währenddessen Bitcoin um 15 % und Ethereum um 20 % fielen. Zu diesem Zeitpunkt wurde Bitcoin bei etwa 121.000 US-Dollar gehandelt, ohne ersichtlichen Druck. Die Analyse von Amberdata identifizierte drei ungewöhnliche Muster im Verhalten von WLFI: einen Anstieg der Handelsaktivität, eine signifikante Abweichung von der Kursentwicklung von Bitcoin und extreme Hebelwirkungen. Das stündliche Handelsvolumen des Tokens stieg nach politischen Nachrichten im Zusammenhang mit Zöllen auf 474 Millionen US-Dollar, das 21,7-fache seines normalen Niveaus. Zudem stiegen die Finanzierungssätze für WLFI-Perpetual-Kontrakte auf 2,87 % pro acht Stunden, was einer annualisierten Kreditkostenrate von fast 131 % entspricht. Während der Bericht keinen Insiderhandel behauptet, deutet er darauf hin, dass bestimmte Vermögenswerte im Kryptomarkt eine überproportionale Bedeutung haben könnten.