World Liberty Financial (WLFI), ein mit der Familie Trump verbundenes Krypto-Projekt, steht unter Beobachtung, da es angeblich DeFi-Protokolle ausnutzt, um Token-Verkäufe zu erleichtern. Berichten zufolge hat WLFI mehrere besicherte Kredite über das Dolomite-Kreditprotokoll abgewickelt, was Bedenken hinsichtlich Insiderhandels und Liquiditätsrisiken aufwirft. Das Projekt soll 75 Millionen US-Dollar in Stablecoins mobilisiert haben, indem es 5 Milliarden WLFI-Token verpfändete, wobei der Dolomite-Mitbegründer Corey Caplan als Berater für WLFI tätig ist. Die Kontroverse eskalierte, als Sun Yuchen WLFI öffentlich wegen angeblichen Fehlverhaltens verurteilte, darunter das Einfrieren von Investorenmitteln und die Kontrolle über Nutzervermögen. Als Reaktion darauf beschuldigte WLFI Sun der Erfindung von Vorwürfen und versprach, die Angelegenheit vor Gericht zu klären. Das Projekt wurde für den Preisverfall seines Tokens von über 66 % seit dem Start kritisiert, wobei die Familie Trump und verbundene Parteien als Hauptquellen des Verkaufsdrucks beschuldigt werden. Die Situation verdeutlicht anhaltende Spannungen und Herausforderungen innerhalb der Krypto-Community in Bezug auf Governance und Transparenz.