Wise PLC, das Fintech-Unternehmen, das für seine kostengünstigen grenzüberschreitenden Zahlungen bekannt ist, steht unter Beobachtung, da belgische Staatsanwälte seine Konten wegen möglicher Geldwäsche im Zusammenhang mit Betrug, Drogenhandel und Korruption untersuchen. Die Untersuchung, die 2022 begann, wurde nun öffentlich bekannt gegeben, was zu einem Kursrückgang der Wise-Aktie um 18 % führte und Milliarden an Marktwert vernichtete.
Die Untersuchung umfasst etwa 500 Millionen Euro an verdächtigen Transaktionen in mehr als 30 europäischen Rechtsgebieten. Die belgischen Behörden haben zahlreiche gerichtliche Anfragen erhalten, die auf mögliche Compliance-Verstöße hinweisen. Zuvor hatte die Nationalbank von Belgien erhebliche Lücken bei der Kundenprüfung von Wise festgestellt, was einen Sanierungsplan erforderlich machte. Die US-Tochtergesellschaft von Wise wurde 2025 ebenfalls mit einer Geldstrafe von 4,2 Millionen US-Dollar wegen unzureichender Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften belegt.
Die Reaktion des Marktes spiegelt ein erhöhtes regulatorisches Risiko für Wise wider, das mit schweren Strafen rechnen muss, wenn es bei seinen Anti-Geldwäsche-Praktiken als nachlässig befunden wird. Das Ergebnis dieser Untersuchung könnte die Geschäftstätigkeiten von Wise in verschiedenen Rechtsgebieten beeinflussen.
Wise-Aktien stürzen um 18 % ab im Zuge einer belgischen Geldwäscheuntersuchung
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
