Evgeny Gaevoy, Gründer von Wintermute, äußerte Bedenken hinsichtlich der Abweichung der Kryptowährungsbranche von ihren cypherpunk Ursprüngen und der Fokussierung stattdessen auf durch Preissteigerungen getriebene Narrative. In einem Gespräch im Crypto Playbook Podcast von Fortune hob Gaevoy hervor, dass Stablecoins zwar zu einer Hauptanwendung geworden sind, sie jedoch die Dominanz des US-Dollars verstärken und somit von der ursprünglichen Vision abweichen, ein dezentrales paralleles System aufzubauen. Er betonte die Notwendigkeit, dass die Branche zu den cypherpunk Prinzipien zurückkehren sollte, anstatt sich vollständig in Wall Street zu integrieren.
Gaevoy stellte außerdem fest, dass trotz öffentlicher Blockchains wie Ethereum, die über 120 Milliarden US-Dollar an gesperrtem Gesamtwert aufweisen, die Akzeptanz wirklich dezentraler Anwendungen begrenzt bleibt. Er wies darauf hin, dass Unternehmens-Blockchain-Tests im Vergleich zu traditionellen finanziellen Wirtschaftsaktivitäten deutlich kleiner sind.
Wintermute-Gründer kritisiert die Abkehr der Kryptowährungen von den Cypherpunk-Idealen
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