WhiteBIT hat die Vorwürfe des russischen Generalstaatsanwalts zurückgewiesen, es habe illegale Geldtransfers zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte ermöglicht. Die ukrainische Krypto-Börse erklärte, sie habe nach der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 ihre Aktivitäten in Russland eingestellt, russische und belarussische Nutzer blockiert und Handelspaare mit dem russischen Rubel eingestellt. Diese Entscheidung habe WhiteBIT Berichten zufolge 30 % seiner Nutzerbasis gekostet. Russland hat WhiteBIT und seine Muttergesellschaft, die W Group, kürzlich als "unerwünschte Organisationen" eingestuft und behauptet, die Börse habe 11 Millionen Dollar an die Ukraine überwiesen. WhiteBIT stellte klar, dass diese Mittel eigene Spenden für die Verteidigungs- und humanitären Bemühungen der Ukraine seien und nicht aus Russland stammten. Die Börse bestätigte zudem ihre Zusammenarbeit mit UNITED24, der staatlich unterstützten Krypto-Spendenplattform der Ukraine, und ermöglichte über 160 Millionen Dollar an Krypto-Spenden. Trotz anfänglicher Rückschläge durch den Rückzug vom russischen Markt verzeichnet WhiteBIT ein erhebliches Wachstum, wobei sich das Geschäft mehr als verachtfacht hat. Die Nutzung von Kryptowährungen in der Ukraine ist seit Beginn des Konflikts stark angestiegen, wobei die Spenden an staatlich bereitgestellte Adressen bis 2023 fast 70 Millionen Dollar erreichten.