Warren Buffett gab in seinem ersten ausführlichen Interview seit seinem Rücktritt als CEO von Berkshire Hathaway Einblicke in Markt-Timing, Apple-Investitionen und globale Risiken. Trotz seines Ruhestands bleibt Buffett aktiv in den täglichen Marktaktivitäten involviert und arbeitet eng mit dem neuen CEO Greg Abel zusammen. Er gab zu, Apple-Aktien zu früh verkauft zu haben, betonte jedoch die erheblichen Gewinne, die Berkshire aus der Anfangsinvestition erzielt hat. Buffett erklärte, dass er in Erwägung ziehen würde, Apple erneut zu kaufen, falls die Preise deutlich fallen.
Buffett äußerte auch Bedenken hinsichtlich des Inflationsziels der Federal Reserve und plädierte für eine Null-Inflation, um die Kaufkraft zu erhalten. Er lobte die entschlossenen Maßnahmen von Fed-Chef Jerome Powell während der Pandemie, kritisierte jedoch das 2%-Inflationsziel als nachteilig für Sparer. Darüber hinaus kündigte Buffett die Wiederaufnahme seines Wohltätigkeitsessens an, das nun den NBA-Star Stephen Curry präsentiert, wobei die Erlöse der Glide Foundation und der Eat. Learn. Play. Foundation zugutekommen.
Zu globalen Themen hob Buffett die Risiken der nuklearen Proliferation hervor, insbesondere erwähnte er den Iran und Nordkorea. Er sagte voraus, dass Atomwaffen im nächsten Jahrhundert möglicherweise eingesetzt werden könnten, und verwies auf die zunehmende Anzahl von Ländern mit nuklearen Fähigkeiten als wachsendes Risiko. Trotz seines Ruhestands bleibt Buffetts Fokus auf zukünftigen Herausforderungen und Chancen, was seinen anhaltenden Einfluss in der Finanzwelt unterstreicht.
Warren Buffett spricht in Interview mit CNBC über Marktstrategie, Apple und globale Risiken
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