Wall-Street-Unternehmen tendieren laut Don Wilson, CEO von DRW, bei institutionellen Anwendungen eher zu privaten Blockchains als zu öffentlichen Ledgern. Wilson betonte auf dem Digital Asset Summit in New York, dass die Transparenz öffentlicher Blockchains mit den traditionellen Finanzpraktiken kollidiert, bei denen die Sichtbarkeit von Transaktionen das Risikomanagement und Handelsstrategien untergraben könnte. Er argumentierte, dass Institutionen Systeme mit begrenzter Sichtbarkeit benötigen, um ihre Abläufe zu schützen.
Wilson hob hervor, dass die Blockchain-Technologie zwar vielversprechend ist, ihre Implementierung jedoch den institutionellen Anforderungen an Datenschutz und Kontrolle entsprechen muss. Viele Banken, darunter JPMorgan, haben private, genehmigte Netzwerke entwickelt, um eine strengere Kontrolle über Daten und Compliance zu gewährleisten. Mit zunehmender Verbreitung der Tokenisierung stellte Wilson fest, dass das Design von Blockchain-Systemen für wichtige Anlageklassen sich wahrscheinlich von den heutigen öffentlichen Ketten unterscheiden wird, wobei der Fokus auf Datenschutz und Marktstrukturfragen liegt.
Wall-Street-Unternehmen bevorzugen private Blockchains für institutionelle Nutzung
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