Große Handelsfirmen an der Wall Street, darunter DRW, Susquehanna und Tyr Capital, dringen in die Prognosemärkte ein und bieten Händlern Gehälter von bis zu 200.000 US-Dollar an. Diese Firmen bilden spezielle Teams, die auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi handeln und sich auf die Echtzeitüberwachung der Märkte sowie Arbitragemöglichkeiten konzentrieren. Dieser Schritt erfolgt, während das Handelsvolumen auf den Prognosemärkten stark angestiegen ist und bis Dezember 2025 über 8 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Institutionelle Akteure nutzen Prognosemärkte für präzise Absicherungsstrategien, wie Boaz Weinstein von Saba Capital Management hervorhebt. Der Einstieg professioneller Market Maker wird voraussichtlich die Liquidität verbessern und Preisineffizienzen beseitigen, was potenziell die Chancen für Privatanleger verringern könnte. Mit dem wachsenden Einfluss der Wall Street sind Prognosemärkte auf eine verstärkte Professionalisierung und Diversifizierung vorbereitet.