Der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat Bedenken hinsichtlich der strukturellen Schwachstellen dezentraler Stablecoins geäußert und dabei Risiken im Zusammenhang mit Dollar-Bindungen, Oracle-Sicherheit und ertragsgetriebenen Anreizen hervorgehoben. Buterin warnt, dass die Abhängigkeit vom US-Dollar als primärem Referenzpunkt Stablecoins Inflation und fiskalischer Instabilität aussetzt, was ihre langfristige Widerstandsfähigkeit potenziell untergräbt. Buterin hebt auch die Risiken im Zusammenhang mit Oracle-Manipulationen hervor, die Protokolle dazu zwingen können, Gebühren und Anreize zu erhöhen, wodurch das Risiko auf die Nutzer verlagert und das Vertrauen untergraben wird. Darüber hinaus stehen ertragsbasierte Stablecoins vor Konflikten zwischen Renditestabilität und Sicherheit der Sicherheiten, insbesondere während Marktvolatilität. Diese ungelösten Designprobleme könnten die Zuverlässigkeit dezentraler Stablecoins während längerer Marktstressphasen gefährden. Diese Warnungen erfolgen, während US-Gesetzgeber sich darauf vorbereiten, den CLARITY Act zu diskutieren, ein Gesetzesentwurf, der die Krypto-Regulierung erheblich beeinflussen und die institutionelle Beteiligung an Stablecoins prägen könnte.