Der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin hat Kritik an kurzfristigen Prognosemärkten geäußert, wie sie beispielsweise von Polymarket gefördert werden, wegen ihres Mangels an gesellschaftlicher Relevanz. In einem Interview betonte Buterin, dass Märkte, die sich auf Ergebnisse wie "Welches Team wird nächste Woche gewinnen" oder "Wird der Bitcoin-Preis in einer Stunde steigen oder fallen" konzentrieren, keinen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Während er den theoretischen Erfolg von Prognosemärkten als Werkzeug anerkennt, hob er die Notwendigkeit wirkungsvollerer Anwendungen hervor. Buterin teilte seine persönliche Erfahrung mit Polymarket, wo er ein Kapital von 440.000 US-Dollar in einen Gewinn von 70.000 US-Dollar verwandelte, indem er gegen irrationale Marktstimmungen wettete. Er stellte fest, dass, wenn Märkte in einen "verrückten Modus" geraten, das Wetten auf das gegenteilige Ergebnis oft Gewinne bringt, was das Potenzial für strategische Gewinne trotz des begrenzten übergeordneten Werts solcher Märkte unterstreicht.