Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin kündigte eine Abkehr von der rollup-zentrierten Roadmap an und nannte als Gründe den langsamen Fortschritt bei Layer 2 (L2) Entwicklungen sowie bedeutende Skalierungsverbesserungen bei Layer 1 (L1). Buterin stellte fest, dass die ursprüngliche Vision von L2 als eine "gebrandete Sharding"-Lösung nicht mehr realisierbar sei, teilweise aufgrund regulatorischer Einschränkungen und direkter Skalierungsverbesserungen bei L1, einschließlich niedrigerer Gebühren und einer prognostizierten Erhöhung der Gaslimits bis 2026.
Buterin schlägt vor, L2 als ein Spektrum zu betrachten, das es den Nutzern ermöglicht, je nach Bedarf unterschiedliche Grade der Konnektivität zu wählen. Er ermutigt L2-Lösungen, einzigartige Wertangebote jenseits der Skalierbarkeit zu erforschen, wie etwa Datenschutz, nicht-EVM-virtuelle Maschinen, extreme Skalierbarkeit, ultraniedrige Latenz und integrierte Orakel. Außerdem setzt er sich für native Rollup-vorcompilierte Verträge und die Nutzung eingebauter ZK-EVM ein, um eine EVM-Verifizierung ohne Sicherheitsräte zu erreichen, was die Interoperabilität und die Transparenz der Sicherheit für Nutzer verbessert.
Vitalik Buterin fordert neuen Ethereum-Fahrplan jenseits von Rollups
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