Visa, Mastercard und Coinbase konkurrieren um die Vorherrschaft im aufstrebenden Markt des KI-gesteuerten Handels, wobei der Fokus darauf liegt, wie KI-Agenten Zahlungen abwickeln. Visa und Mastercard haben tokenisierte Kartenanmeldeinformationen für KI-Transaktionen eingeführt, wobei Mastercards Agent Pay und Visas Intelligent Commerce die Vorreiter sind. Diese Systeme ermöglichen es KI-Agenten, im Namen der Verbraucher über bestehende Kartennetzwerke Transaktionen durchzuführen. Im Gegensatz dazu hat Coinbase das x402-Protokoll eingeführt, das Stablecoins wie USDC für direkte Webzahlungen verwendet und traditionelle Kartensysteme umgeht. Diese Methode ist auf hochfrequente, niedrigwertige Maschinen-zu-Maschinen-Transaktionen zugeschnitten und bietet einen anderen Ansatz für den KI-Handel. Beide Kartennetzwerke sichern ihre Positionen ab, indem sie in Stablecoin-Technologien investieren, wobei Visa mit Coinbase zusammenarbeitet und Mastercard die Stablecoin-Plattform BVNK übernommen hat. Diese strategische Positionierung deutet darauf hin, dass Kartennetzwerke zwar derzeit den Einzelhandel mit Verbrauchern dominieren, Stablecoins jedoch bei Maschinen-Zahlungen an Bedeutung gewinnen, was auf eine mögliche Verschiebung im Zahlungsverkehr hinweist.