Die Opfer des Aave rsETH-Vorfalls verfolgen rechtliche Schritte, um 71 Millionen US-Dollar an eingefrorenen Mitteln zurückzufordern, nachdem am Dienstag eine Klage eingereicht wurde. Das Rechtsteam argumentiert, dass der Vorfall vom 18. April, bei dem 71 Millionen US-Dollar in rsETH entwendet wurden, als Betrug und nicht als Diebstahl eingestuft werden sollte. Diese Einstufung soll die gerichtliche Anordnung zur Einfrierung der Mittel gemäß dem Terrorismus-Risikoversicherungsgesetz aufrechterhalten, da die Vermögenswerte mit dem nordkoreanischen Staat in Verbindung stehen. Der Fall betrifft die Lazarus-Gruppe Nordkoreas, die eine Schwachstelle in einer Cross-Chain-Bridge ausnutzte, um etwa 230 Millionen US-Dollar von Aave zu stehlen. Die Klage stellt auch die Fähigkeit von Aave in Frage, die Einfrierungsanordnung anzufechten, da in den Bedingungen festgelegt ist, dass Aave keine Kontrolle über die Vermögenswerte der Nutzer hat. Das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York wird den Fall am 6. Mai verhandeln.