Venezuela erlebt einen bedeutenden Wandel hin zu einer auf Kryptowährungen basierenden Wirtschaft, da das traditionelle Finanzsystem unter Hyperinflation und internationalen Sanktionen zusammenbricht. Mit dem Wertverlust der Landeswährung, dem Bolívar, sind Kryptowährungen wie USDT für tägliche Transaktionen und zur Vermögenserhaltung unverzichtbar geworden. Über 30 % der venezolanischen Unternehmen akzeptieren inzwischen Kryptowährungen, und etwa 9 % der jährlich 5,4 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen werden über Krypto-Kanäle abgewickelt.
Die venezolanische Regierung hat die Nutzung von USDT schrittweise erlaubt, um die wirtschaftlichen Abläufe aufrechtzuerhalten, da US-Sanktionen die Dollarzirkulation einschränken. Kryptowährungen sind zu einer Lebensader geworden, wobei Berichten zufolge 80 % der Öleinnahmen des Landes in USDT abgewickelt werden. Dieser Trend spiegelt einen breiteren globalen Wandel wider, bei dem Kryptowährungen zunehmend als verlässliche Alternativen zu traditionellen Finanzsystemen angesehen werden, insbesondere in Regionen mit wirtschaftlicher Instabilität und geopolitischen Risiken.
Venezuelas Krypto-Wirtschaft floriert trotz Finanzzusammenbruchs
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