Ed Lopez, Leiter der Produktabteilung bei VanEck, hat einen erheblichen Ausverkauf des US-Dollars identifiziert, der durch geopolitische Spannungen ausgelöst wird und als Katalysator für Kapitalbewegungen in Gold, Schwellenmärkte und Bitcoin dient. Auf der Schwab IMPACT 2025-Konferenz bemerkte Lopez, dass der Ausschluss bestimmter Länder aus dem SWIFT-System die Zentralbanken dazu veranlasst hat, ihre Reserven zu diversifizieren und den Goldkauf zu erhöhen. Institutionelle Investoren verlagern ebenfalls Gelder in diese Anlageklassen in Erwartung eines schwächeren Dollars. Lopez betonte, dass dieser Exodus aus dem Dollar Investitionsmöglichkeiten schafft, insbesondere bei Anleihen in Schwellenländern, wo die wirtschaftlichen Fundamentaldaten robust sind und die Zentralbanken vernünftige Entscheidungen treffen. Dieser Wandel spiegelt einen breiteren Trend wider, Stabilität und Wachstumspotenzial außerhalb der traditionellen US-Dollar-Anlagen zu suchen.