Der United States Oil Fund (USO) ETF verzeichnete bis 11:30 Uhr Eastern Time ein Handelsvolumen von über 7,6 Milliarden US-Dollar und stellte damit einen neuen Tagesrekord auf. Dieser Anstieg übertrifft die bisherigen Höchststände, die während der Turbulenzen auf dem Ölmarkt in den Jahren 2020 und 2022 verzeichnet wurden. Der Anstieg der Aktivität wird sowohl professionellen Händlern als auch Privatanlegern zugeschrieben, die von der Sensitivität des USO gegenüber Ölpreisschwankungen angezogen werden. Eric Balchunas, Senior Analyst für ETFs bei Bloomberg, wies auf die mit USO verbundenen Risiken hin und erklärte, dass die Strategie, Rohöl-Futures-Kontrakte zu rollen, für langfristige Anleger Rollkosten verursachen kann. Darüber hinaus birgt die inhärente Volatilität der Ölpreise das Risiko plötzlicher Kursumkehrungen, weshalb Anleger zur Vorsicht geraten werden.