Die makroökonomische Landschaft der nächsten Woche wird stark von den anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie der Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der Federal Reserve beeinflusst sein. Trotz einer leichten Deeskalation sucht die USA weiterhin nach einem vermissten Besatzungsmitglied eines von Iran abgeschossenen F-15E-Kampfflugzeugs, während Teheran seine aggressive Haltung gegenüber den Golfstaaten und Israel beibehält. Die Situation deutet darauf hin, dass die Spannungen hoch bleiben werden, wobei ein möglicher Einsatz von US-Bodentruppen erwartet wird. Neben geopolitischen Bedenken werden die für Donnerstag erwarteten Protokolle der Federal Reserve voraussichtlich eine dovishe Wende in der Geldpolitik bestätigen. Wichtige wirtschaftliche Datenveröffentlichungen umfassen den US-amerikanischen ISM Non-Manufacturing PMI für März am Montag, den PPI und den Einzelhandelsumsatz der Eurozone am Mittwoch sowie die US-Verbraucherpreisindexdaten am Freitag, die voraussichtlich einen Anstieg von 2,4 % auf 3,1 % im Jahresvergleich zeigen werden, was die Auswirkungen der jüngsten Konflikte widerspiegelt.