Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind in der Woche zum 12. September auf 196.000 gesunken – ein Rückgang von 10.000 gegenüber der Vorwoche und der niedrigste Stand seit Juli. Auch die fortgesetzten Anträge gingen auf 1,73 Millionen zurück und erreichten damit den tiefsten Stand seit 2024, was auf einen begrenzten Entlassungsdruck am Arbeitsmarkt hindeutet. Zwar können saisonale Faktoren wie der Feiertag Labor Day und der Beginn des Schuljahres für gewisse Schwankungen sorgen, doch spiegelt der Gesamttrend einen stabilen Arbeitsmarkt wider, der von geringen Einstellungen und geringen Entlassungen geprägt ist. Eine weitere geldpolitische Straffung durch die Federal Reserve stellt jedoch ein potenzielles Risiko für diese Stabilität dar.