Eine kürzlich von der Prediction Market Coalition in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der US-Wähler einen einheitlichen bundesweiten Regulierungsrahmen für Prognosemärkte einer staatlichen Einzelregulierung vorzieht. Die Umfrage zeigt, dass 48 % der Republikaner und 45 % der Demokraten eine bundesstaatliche Aufsicht unterstützen, während 27 % bzw. 35 % staatliche Regelungen bevorzugen. Nur 8 % sind der Meinung, dass Prognosemärkte illegal sein sollten, wobei viele für die Wahlfreiheit der Verbraucher bei der Teilnahme eintreten.
Die Umfrageergebnisse kommen inmitten von Rechtsstreitigkeiten zwischen der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und Plattformen wie Kalshi und Polymarket gegen einzelne Bundesstaaten zustande. Die CFTC beansprucht die bundesstaatliche Zuständigkeit, während die Bundesstaaten argumentieren, dass Prognosemärkte gegen lokale Glücksspielgesetze verstoßen. Zu den jüngsten Rechtsstreitigkeiten gehören die Klage von Kalshi gegen Illinois und die Klage der CFTC gegen Kentucky. Der Sportrechtler Daniel Wallach kritisierte die Umfragen dafür, dass sie das Kernproblem des als Handel getarnten Sportwettens nicht ansprechen.
US-Wähler befürworten bundesstaatliche Regulierung für Prognosemärkte
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