Die US-Aktien drehten am Mittwoch ihre Gewinne zur Mittagszeit um, da stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten die Renditen von Staatsanleihen steigen ließen und damit die Hoffnungen auf kurzfristige Zinssenkungen der Federal Reserve dämpften. Der Dow Jones Industrial Average fiel um etwa 120 Punkte bzw. 0,2 % auf 50.068, während der S&P 500 und der Nasdaq Composite um 0,2 % bzw. 0,5 % nachgaben.
Der Auslöser war der Bericht über die Nicht-Landwirtschafts-Beschäftigung im Januar, der einen Zuwachs von 130.000 Arbeitsplätzen zeigte und damit die Prognosen von 50.000 übertraf. Die Arbeitslosenquote sank von 4,4 % auf 4,3 %. Diese Stärke am Arbeitsmarkt führte zu einem Anstieg der Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen auf 4,22 %, was die Aktienbewertungen, insbesondere in Wachstumssektoren, beeinflusste. Die Händler passten ihre Erwartungen an eine Lockerung der Geldpolitik der Federal Reserve an, wobei nun nur noch begrenzte Zinssenkungen später im Jahr erwartet werden.
Im Kryptomarkt fiel der Sektor um 3,2 % auf 2,28 Billionen US-Dollar, wobei Bitcoin in der vergangenen Woche um 3,8 % zurückging. Mit Blick auf die Zukunft wird der Verbraucherpreisindex-Bericht am Freitag als wichtiger Markttreiber erwartet, der potenziell die Inflationserwartungen und die Politik der Federal Reserve beeinflussen könnte.
US-Aktien fallen, da starke Arbeitsmarktdaten die Renditen von Staatsanleihen steigen lassen
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